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Prognosen

Wirtschaftswachstum beeinflusst Kohlendioxidausstoß im europäischen Emissionshandel

Die in den letzten Wochen von verschiedenen Institutionen (IWF, DIW, EU- Komission) veröffentlichten Wachstumsraten und Prognosen des Bruttoinlandsproduktes zeigen ein heterogenes Bild der Eurozone. Für Länder wie Deutschland sind die Zahlen für das laufende Jahr zum Teil deutlich nach oben korrigiert worden. Länder wie Spanien oder Griechenland haben dagegen nach wie vor mit rezessiven Entwicklungen der ökonomischen Aktivitäten zu kämpfen. Wenig Beachtung findet dabei, dass mit einer höheren Produktionsauslastung in der Regel ein steigender Energieverbrauch und ein vermehrter CO2-Ausstoß verbunden sind. Für die am Emissionshandel beteiligten produzierenden Einheiten des Verarbeitenden Gewerbes ist der CO2-Ausstoß jedoch durch Zuteilungsentscheidung der DEHSt eindeutig festgelegt und insbesondere unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen. Produktionsbedingte Emissionsanstiege sind daher gleichbedeutend mit einer Abnahme der verfügbaren CO2-Emissionsberechtigungen bzw. einer Zunahme der Emissionsdefizite.

Diese Zusammenhänge hat das EEFA Institut zum Anlass genommen, ein unterjähriges System zur Prognose der CO2-Emissionen der am Emissionshandel beteiligten Anlagen und Aktivitäten zu entwickeln und dieses System zu regelmäßigen Prognosen über einen Zeitraum von bis zu vier Quartalen zu nutzen. Dabei münden sämtliche sektoralen sowie regionalen Entwicklungen der 27 Mitgliedstaaten in einem Index, dem European Carbon Market Index (euroCAMAX®). Der euroCAMAX® zeigt auf Basis monatlicher Beobachtungen die  aktuellen, vergangenen sowie -unter festgelegten Bedingungen- zukünftigen Entwicklungen der monatlichen CO2-Emissionen des Emissionshandelssektors. Investorenentscheidungen werden somit durch zusätzliche Marktinformationen unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter 'Prognose-Service'.